Seit achtzig Jahren ist die „Leechburg“ im Grazer Universitätsviertel ein Studierendenheim und das Zentrum der Katholischen Hochschulgemeinde mit Mensa, Galerie und Veranstaltungsräumen. Davor war es Sitz der NS-Frauenschaft. In der „Katholischen Mensa“ tauchten immer wieder Teller mit Hakenkreuz-Emblem auf, thematisiert wurde die Vorgeschichte des Hauses kaum.
Jasmin Hastelsteiner-Scharner (Schaumbad Graz) spricht mit der Künstlerin Esther Strauß, Mathias Egger, Barbara Stelzl-Marx (Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung) und Hochschulseelsorger Alois Kölbl über die Auseinandersetzung mit Täter:innengeschichte, und was Kunst zur Aufarbeitung persönlicher und institutioneller Vergangenheitsbewältigung beitragen kann.
Teilnahme ist kostenlos.
Eine Veranstaltung des Forums Glaube-Wissenschaft-Kunst in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde Graz.